Montag, 21. November 2011

& wieder mal verlässt du mich.

Ich sitze mit den Mädels in dem Café an der Kirche. Auf grünen, weichen Bänken, die so hoch an der Wand angeschraubt waren, dass nur ein Stehtisch davor Platz fand. Es sind viele Jugendliche hier, typisches Schülercafé. Dann seh ich dich, ich lächel dich an. Du siehst in dem Moment zu mir rüber und lächelst zurück. Sagst deinen Freunden etwas und kommst zu mir rüber. Du stehst jetzt neben mir, und ich lege meinen Arm um deine Schulter. Doch du gehst weg. Du stehst nun an der Tür. Ich rufe, dass du nicht gehen sollst, und kreische & quieke rum, weil du mich nicht realisierst. Dann kommst du zu mir. Ich nehme deine Hand, und frage wo du hin willst. Du sagst du willst zum Abschlussball. Es ist aber eigentlich nur der Abiball. Ich sage, es wäre doch gar nicht dein Abschluss, aber du willst trotzdem hin. Du hast doch gar keine Begleitung., bringe ich raus. Das weißt du, und du schaust mich fragend an. Jetzt fragst du mich, ob ich nicht mit dir gehen möchte, doch meine Stimme versagt und du bist zur Tür hinaus und fort.


Schon wieder bist du da. Du bist überall. In meinen Gedanken, in meinem Blut, in meiner Seele, in meinem Herz, in meinem Körper. Überall. Meine Gedanken schweifen ab. Und immer wenn ich auf der Straße bin, hoffe ich dich zu sehen.

Ich wollte dich nie verlieren, Lukas. Niemals.

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