Mittwoch, 28. September 2011

Wie die Welt leuchtet.


Wie die Welt leuchtet, wenn ich dich seh.
Wie alles leuchtet, die Welt bleibt stehen.
Ich leuchte seit du da bist.

Ich verliere dich immer mehr. Der Ort, an dem ich wenigstens noch etwas von dir mitbekam, das war dein Blog. Doch als ich deinen Post las, da brach ich in Tränen aus, weil es der einzige Zugang zu dir war. Ich habe bald nichts mehr. Ich will dir nicht mehr hinterher rennen, aber es geht nicht anders. Mein Kopf sagt, ich solls lassen, mein Herz ich soll es versuchen. Aber es tut so weh. Ich glaube, das, was mal war, das ist wieder. Es tut mir so Leid. 

Ich brauche dich.

Sonntag, 25. September 2011

Sprachlos.

Ich bin aufgewacht. Leider zu spät. Ich hab mich angezogen, hab mich beeilt und bin zur Bushaltestelle weiter oben gerannt. Der Bus kam grade und ich hab es noch rechtzeitig geschafft. Am nächsten Tag war ich auch wieder reichlich spät dran. Meine Eltern hielten mich noch auf und ich wollte grade losrennen als ich bemerkte dass Schnee lag. Viel Schnee. Auf der Straße kamen mir Jaci & Kisti entgegen, mit Mütze & allem drum und dran. Winter halt. Wir sahen Flugzeuge am Himmel. Wir gingen irgendwo hin. Dort war auch die ganze Klasse & deine alte Klasse. Ich saß mit Johannes, Bernhard und Thomas am Tisch und flüsterte Jaci beim vorbei gehen 'Hilf mir ! :D' ins Ohr. Dann sah ich dich, du warst hinter der Theke und hast Getränke ausgeschenkt. Freiwillig, das war alles eine Art Winter-/Kellerparty. Du bist so wunderschön. Dann siehst du mich und lächelst mich an. Ich lächel dich auch an und konzentriere mich auf die Jungs. Dann lässt du ein Glas zu mir rüberreichen. Es klebt ein Post-It mit der Aufschrift Sina drauf. Du lächelst mich wieder an und ich lächel zurück. Als ein paar Jungs von der Theke verschwunden sind, und keiner mehr bei dir ist, komme ich zu dir rüber. Ich bin innerlich überglücklich und lass mich auf einen Barhocker fallen. Hey, sage ich und lächel. Das Licht ist gedimmt, so kann man nicht sehen wie ich rot werde. Hey, antwortest du. Wir reden zum ersten Mal, bringe ich raus und lache. Ja stimmt, sagst du und grinst. Ich stelle das Glas auf den Tisch und frage was der Post-It bedeuten soll. Du meintest Alkohol und ich lache. Ich leg das Glas hin und dreh es hin und her. Wir reden noch ein bisschen. Dann kommt Anna-Lena und will irgendwas wissen. Ich antworte und sie fragt was wir denn machen oder was denn los sei, auf einmal warst du hinter mir, hattest die Arme um meinen Körper und sagst, dass du froh bist, dass ich endlich bei dir bin. Du legst deinen Kopf von hinten auf meine Schulter und atmest mir an den Hals. Ich bekomme Gänsehaut und überall kribbelt es. Anna-Lena, die mittlerweile neben uns auf dem Barhocker sitzt, ist nur noch Nebensache. Ich atme deinen Geruch ein, du riechst wie du aussiehst. Wunderschön. Du nimmst mich fester in den Arm. Ich fühle mich wohl, sicher, geborgen. Ich bin so glücklich, wie ich es nie hätte sein können. Deine Wange an meiner, deine Lippen berühren meine, nur seitlich, und du fragst, ob du mich küssen darfst. Ich dachte, ich sterbe vor Glück. Doch ich bekam kein Wort heraus. So sehr ich es auch wollte, meine Stimme versagte..



Ich will dich wie ich es noch nie zuvor mehr wollte.

Mittwoch, 21. September 2011

Wieso, wieso ich ?

Als ich dich vergessen wollte, da kamst du, als würdest du nicht wollen dass ich ohne dich lebe. Und ab da hast du dich zum 2. Mittelpunkt in meinem Leben entwickelt.Wieso, wieso muss das nur mir passieren. Ich war entschlossen, ohne dich zu leben, hab es akzeptiert, hab alles gelöscht, dann kommst du & bringst alles durcheinander, machst mir Hoffnung auf eine Zukunft. Auf ein WIR. Und jetzt, nichts war da, rein gar nichts. Mir wird jeden verdammten Tag schmerzlichst bewusst, dass ich dir scheißegal bin. Dass ich für dich nicht mehr als ein Mädchen bin, mit dem man flüchtig Kontakt hatte. Du hast dich verändert, ich habe mich verändert, das ist klar, aber warum können wir keine Freunde sein ? Ich bin verzweifelt. Weil ich es so sehr will, aber nicht kann. 

Ich, ich, ich.. vermisse dich.

Alles viel zu echt, zu gut.

Da bist du wieder. Computerräume unserer Schule, anders angeordnet, anders gestaltet. Schöner, besser, unreal. Du lächelst mich an, kommst auf mich zu, umarmst mich. Ich atme deinen Geruch ein. Versinken, diesen Augenblick, er könnte zu schnell vorbei sein. Du drückst mich vorsichtig weg, nimmst meine Hand und ziehst mich hinterher. In einen Raum, ein Freund sitzt dort, du ziehst mich mit rein, sagst Hallo, ziehst mich in den nächsten. Ein anderer Freund ist drinnen. Die Freunde, die mich ständig tyrannisierten, mich fertig machten. Sie sagten nichts. Du hast mich einfach hinter dir her gezogen, nicht brutal oder machthaberisch, sondern vorsichtig, wie ein Freund. 

Wie ein Freund, das sollst du sein, jetzt, morgen, immer. Leider eine Wahnvorstellung. Oder vielleicht auch nicht. Irgendwann, irgendwann, dann werde ich wissen warum ich nie wichtig für dich war.
 

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